Wurzelkanalbehandlung

WURZELKANALBEHANDLUNG

Wurzelkanalbehandlung – eine Spezialität der Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf.

Genau! Wurzelkanalbehandlungen sind die Behandlungen,
auf die sich die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf besonders spezialisiert haben.
Sie verfügen als eine von wenigen Zahnarztpraxen in Düsseldorf
über ein Hochleistungsmikroskop, mit dem sie bis zu 30-facher Vergrößerung
besonders viele Details in jedem Zahn sehen können.

Auf Sie persönlich zugeschnittene Informationen zum Thema Wurzelkanalbehandlung
bekommen Sie gerne in einem individuellen Gespräch in der Zahnarztpraxis:

Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf

Zahnarzt Dr. Rolf G. Winnen MA, Master of Arts Integrated Practice in Dentistry
und Zahnärztin Dr. Melanie Sonnen.

Hochleistungsmikroskop ermöglicht Präzisionsarbeit bei Wurzelkanalbehandlung

Die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf verfügen als eine von wenigen Zahnarztpraxen
in Düsseldorf über ein Hochleistungsmikroskop, mit dem sie bis zu 30-facher Vergrößerung
besonders viele Details in jedem Zahn sehen können.

Vergleichbare Mikroskope werden zunehmend, national wie international, für die Wurzelkanalbehandlung
eingesetzt; besonders auch an Universitätskliniken.

Schmerzfreie Wurzelkanalbehandlung. Ist das möglich?

Es gibt immer wieder Patienten, die eine Wurzelkanalbehandlung für etwas Furchterregendes
halten. Entweder hatten Sie selbst negative Erfahrungen, oder ihre Meinung
beruht auf Hören-Sagen.

Aber, Sie können beruhigt sein: Schmerzfreiheit ist für die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf
bei allen Behandlungsmaßnahmen oberstes Gebot und diese werden sicherlich
auch Sie nur schmerzfrei behandeln.

Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig?

In jedem Zahn gibt es ein Hohlraumsystem (Nervhöhle), in dem sich der Zahnnerv und
dazugehörige Blutgefäße befinden. Durch Karies oder andere schädigende Einflüsse,
speziell bei Frontzähnen, ist die Schädigung durch einen Sturz nicht so selten, kann es
zur Entzündung dieser Gewebe kommen.

Sofern dieser Prozess akut verläuft, ist er häufig von starken Schmerzen begleitet.
In diesem Fall sollten Sie die Zahnarztpraxis am Kirchplatz Düsseldorf anrufen und Ihr
Problem schildern. Sie werden immer schnellstmöglich einen Termin zur Schmerzbehandlung
bekommen.

Verläuft die Entzündung weniger heftig, sterben in den meisten Fällen Zahnnerv und
Blutgefäße einige Zeit nach Beginn der Entzündung ab. Dies kann zu einem schmerzarmen
oder phasenweise sogar schmerzfreien Zustand führen.

Da das abgestorbene Weichgewebe im Nervkanal aber von Bakterien besiedelt wird und
so mittelfristig eine Entzündung auch außerhalb der Zahnwurzel im Knochen entsteht,
muss auch dieser Zustand unbedingt behandelt werden.

Im Falle einer solchen Nerventzündung ist die Entfernung des betroffenen Zahnes prinzipiell
immer eine Behandlungsmöglichkeit.

Außer Weisheitszähnen und solchen Zähnen, die vom Zahnhalteapparat her mittelfristig
nicht erhaltungsfähig sind, werden die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf Ihnen aber in
aller Regel raten, den betroffenen Zahn durch eine Wurzelkanalbehandlung zu erhalten.

Ziel einer Wurzelkanalbehandlung

Ziel jeder Wurzelkanalbehandlung ist es, das entzündete oder abgestorbene Gewebe
aus der Nervhöhle zu entfernen, diese zu reinigen und zu desinfizieren, um anschließend
die gesäuberten Wurzelkanäle möglichst bakteriendicht zu verschließen.

Wenn ein sehr gutes oder optimales Ergebnis erreicht werden kann, ist es sehr häufig
möglich, den Zahn noch viele Jahre, manchmal sogar etliche Jahrzehnte zu erhalten.

Auch wenn Implantate in der Zahnmedizin heute sehr erfolgreich eingesetzt werden,
sind und bleiben Implantate funktionsfähigen Zähnen grundsätzlich unterlegen.

Das ist wissenschaftlicher Konsens. Zähne zu erhalten und damit Implantate zu vermeiden,
ist das zentrale Ziel der Wurzelkanalbehandlung.

Wie oft muss ich zu einer Wurzelkanalbehandlung kommen?

Die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf führen Wurzelkanalbehandlungen fast immer in
ein bis zwei Sitzungen durch.

Dies ist primär davon abhängig, ob der Zahnnerv noch lebt oder schon vollständig abgestorben
ist, aber auch davon, ob es ein geplanter Termin oder ein Notfall ist.

Bei toten Zähnen sind, entsprechend internationaler, wissenschaftlicher Empfehlungen,
häufig eine medikamentöse Einlage und damit ein weiterer Termin nach ca. 14 Tagen für
ein gutes Ergebnis sinnvoll.

Mehr als diese ein bis zwei Sitzungen benötigen die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf
nur in sehr seltenen Ausnahmefällen.

Ablauf der Wurzelkanalbehandlung

Die Wurzelkanalbehandlung erfolgt in der Regel mit lokaler Betäubung. Nach einer systematischen
Diagnostik mit klinischer Untersuchung und verschiedenen Tests erfolgt die
lokale Betäubung.

Dabei legen die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf größten Wert darauf, dass Sie
während der Wurzelkanalbehandlung möglichst vollständig schmerzfrei sind. Das gelingt
ihnen in den meisten Fällen mit der ersten Betäubung.

Da entzündetes Gewebe, auch Zahnnerven, manchmal etwas schwerer zu betäuben
sind, vereinbaren die Zahnärzte ein Handzeichen, mit dem Sie die Behandlung jederzeit
sofort unterbrechen können, damit diese nachbetäuben.

Dass eine ausreichende Betäubung nicht erreicht werden konnte, ist bei ihnen schon
viele Jahre her (die absolute Ausnahme). In so einem Fall würden sie ein entzündungshemmendes
Medikament in den Zahn legen, und nach ca. einer Woche weiter behandeln.
Ihre Schmerzfreiheit ist den behandelnden Zahnärzten genauso wichtig wie Ihnen!

Gut zu wissen: Die Isolierung bei einer Wurzelkanalbehandlung erfolgt
bei den Zahnärzten am Kirchplatz Düsseldorf immer mit Hilfe eines ,Kofferdams‘.

Es ist internationaler wissenschaftlicher Standard, einen Zahn bei einer Wurzelkanalbehandlung
mit einem Kofferdam (Gummituch) zu isolieren.

Die Umgebung des Zahnes wird abgedeckt, ähnlich wie mit einem OP-Tuch bei einer
Operation. Das hat mehrere Vorteile: Der wichtigste, wenn auch zum Glück selten relevante
Grund ist, dass dieses Tuch den Patienten vor dem Verschlucken oder noch
schlimmer, dem Einatmen eines Wurzelkanalinstrumentes schützt.

Solche Ereignisse sind selten, wenn sie auftreten können sie allerdings gefährlich
bis lebensbedrohlich sein. Wenn ein solches Instrument durch Einatmen in die Lunge
kommt, kann das zu schweren Komplikationen mit Lungenentzündung führen.

Deshalb muss ein aspiriertes (eingeatmetes) Instrument unbedingt entfernt werden.
Das wird in der Regel im Krankenhaus endoskopisch unter Röntgenkontrolle durchgeführt.
Außerdem kann man den Zahn und sein Umfeld sehr effektiv desinfizieren.

Da die Reduktion schädlicher Keime im Wurzelkanalsystem ein ganz zentrales Ziel der
endodontischen Behandlung ist, hilft diese Desinfektion des Umfelds ganz entscheidend.
Das gleiche wird auch bei jeder Operation im Krankenhaus mit dem OP-Tuch gemacht.

Mit der absoluten Trockenlegung des Zahnes gewährleisten die Zahnärzte am Kirchplatz
Düsseldorf auch, dass keine Bakterien, die sich natürlich auch im Speichel eines jeden
Patienten befinden, während der Behandlung den Arbeitsbereich reinfizieren könnten.

Nicht zu vernachlässigen ist, dass viele Patienten es als sehr angenehm empfinden,
dass alle Instrumente, Desinfektionsflüssigkeiten und das Wasser vor dem Tuch und
damit quasi „außerhalb“ der Mundhöhle bleiben.

Alle Universitäten weltweit, die den internationalen Standard in der Endodontie
(Wurzelbehandlung) definieren, arbeiten deshalb mit dieser Isolierung. In Deutschland
sind das fast alle Universitäten und die meisten Privatpraxen. In den kassenärztlichen
Praxen ist diese Maßnahme leider immer noch die Ausnahme.

Die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf verwenden diese Isolierung seit Bestehen der
Praxis konsequent, im Einklang mit dem internationalen Stand der Wissenschaft und
zum Nutzen ihrer Patienten.

Eröffnung des Zahnes

Nach der Isolierung des erkrankten Zahnes muss ein therapeutischer Zugang zum
Wurzelkanalsystem geschaffen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das gesamte
Dach der Nervhöhle (Pulpakammer) entfernt wird.

Nur so kann im Laufe der weiteren Behandlung, so wie es für eine erfolgreiche Therapie
notwendig ist, alles Weichgewebe aus der Pulpenkammer entfernt werden.

Andererseits achten die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf auch bei dieser Eröffnung
(Trepanation) unter Verwendung von Vergrößerungsoptiken sehr darauf, soviel Zahnsubstanz
wie möglich zu erhalten.

Auch hier denken und handeln sie ganz im Sinne einer minimal-invasiven Zahnheilkunde,
für die zukünftige Stabilität Ihres Zahnes.

Präparation der Pulpenkammer

Bei der Eröffnung der Pulpenkammer achten die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf
sehr darauf, das Dach möglichst vollständig zu entfernen, aber die Wände und den
Boden der Kammer möglichst unangetastet zu lassen.

Nachdem die Pulpenkammer dargestellt ist, werden Weichgewebe und möglicherweise
störende Hartgewebsgebilde (Dentikel) entfernt.

Ziel ist es, in einer sauberen, möglichst trockenen und blutungsfreien Pulpenkammer
einen guten Überblick zu erhalten, der das Aufsuchen der Kanaleingänge mit Vergrößerungsoptiken
ermöglicht. Zum Abschluss dieses Arbeitsschrittes wird die Pulpenkammer
mit Spülflüssigkeiten desinfiziert.

Darstellung der Kanaleingänge

Die Darstellung der Kanaleingänge ist ein wichtiger Schritt bei der Wurzelkanalbehandlung:
denn wenn man die Wurzelkanaleingänge nicht darstellt, weil man sie zum Beispiel
nicht findet, kann man die dahinter liegenden Kanäle nicht bearbeiten, nicht reinigen,
desinfizieren und verschließen.

Ein nicht behandelter Wurzelkanal führt häufig zum Scheitern der Wurzelbehandlung,
auch wenn alle anderen Wurzelkanäle optimal versorgt wurden.

Solche Fälle müssen dann in aller Regel nachbehandelt werden, was grundsätzlich
etwas schlechtere Erfolgschancen mit sich bringt, als eine primäre Versorgung.

Die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf haben schon viele solche Nachbehandlungen
durchgeführt, darunter einen Fall von einem amerikanischen Spezialisten für Endodontie
und einige Fälle von der Düsseldorfer Uni.

Garantieren die Zahnärzte am Kirchplatz, dass sie alle Kanäle finden?

Das können sie nicht, aber mit 20- bis 30-facher Vergrößerung und entsprechender
Erfahrung ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie einen Kanal übersehen.

Die Lage, Größe, Anzahl und Form der Wurzelkanäle ist für die circa 20 bis 30 verschiedenen
Zahntypen zwar ähnlich aber es gibt auch innerhalb des gleichen Zahntyps zum
Teil völlig unterschiedliche Varianten.

So wie bei den Menschen gibt es kleine und große, kräftige und schmale, es gibt geradlinige
und geschwungene, runde, schlitz- oder C-förmige, S-förmige, verschmelzende,
sich nach unterschiedlicher Wegstrecke trennende Zahnwurzeln bzw. Kanäle.

Ebenso solche, die eine schmale Verbindung haben, einen sogenannten Isthmus und so
weiter. Sind alle Eingänge gefunden und dargestellt, hat man gute Chancen, die Kanäle
korrekt zu bearbeiten; andernfalls nicht. Deshalb ist das Darstellen der Kanaleingänge
ein so wichtiger Schritt in der Wurzelbehandlung.

Seit Einführung der Vergrößerungsoptiken sind die Möglichkeiten hier entscheidend
besser geworden. Deshalb haben die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf das Hochleistungsmikroskop
angeschafft und setzen es routinemäßig ein. Man kann nur behandeln, was man sieht! Wer mehr sieht ist klar im Vorteil.

Elektronische Längenmessung bei der Wurzelkanalbehandlung

Die Bestimmung der sogenannten Arbeitslänge, also der Länge, in der ein Wurzelkanal
aufbereitet werden soll, ist heute am genauesten über elektronische Widerstandsmessung
möglich.

Deshalb machen die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf das seit vielen Jahren so. Mit
dieser Methode können sie die Arbeitslänge so genau bestimmen, dass in aller Regel
die Kontrolle über ein Röntgenbild nicht mehr erforderlich ist; und weniger Röntgenstrahlung
ist immer gut.

Aufbereitung der Kanäle

Bei einer Wurzelkanalbehandlung erfolgt die Aufbereitung der Wurzelkanäle mittels
Handaufbereitung sowie maschineller Aufbereitung also mechanisch und zusätzlich
chemisch. Für die mechanische Arbeit werden bei einer Wurzelkanalbehandlung
lange dünne Instrumente verwendet, die an Nadeln erinnern.

Diese sind heute in modernen Praxen überwiegend aus Nickel-Titan-Legierungen, da
dieses Material die zurzeit besten Eigenschaften hat. Es ist hart aber hoch flexibel und
kann sich der Anatomie des Wurzelkanals optimal anpassen.

Die kleinsten Nadeln sind aus Edelstahl. Die Allerkleinste hat an der Spitze einen Durchmesser
von 06 Hundertstel Millimetern. In den sehr geringen Dicken von 06, 08, 10,
15 und 20 Hundertstel Millimetern sind die Nadeln aus dem steiferen Edelstahl besser
geeignet. Sie werden primär für die initiale Darstellung der Kanäle verwendet.

Die Durchmesser von 06–10 Hundertstel Millimetern sind besonders für schwierige
Zähne notwendig, bei denen die Wurzelkanäle sich im Laufe des Lebens, also bei
älteren Patienten, oder durch einen besonderen Krankheitsverlauf am Zahn sehr stark
verengt haben.

Solche Kanäle lassen sich häufig nur mit Vergrößerungsoptiken und so extrem dünnen
Instrumenten darstellen. Beides wird in den meisten nicht spezialisierten Praxen nicht
praktiziert.

Nachdem das kleinste Instrument bis zum Ende des Wurzelkanals eingebracht worden
ist, wird der Kanal systematisch erweitert. Dafür verwendet man Instrumente, die ab
den Größen 15 und 20 pro Instrument jeweils 5 Hundertstel Millimeter dicker werden.

Dabei liegt die Zielgröße für enge Kanäle meist bei 40–45 Hundertstel Millimetern, bei
primär weiten Kanälen bei 50–80 Millimetern. Nur für ganz außergewöhnliche Fälle verfügen
wir auch über Instrumentendurchmesser von 90–140.

Parallel zur mechanischen Aufbereitung beginnt die chemische Aufbereitung mit
Natriumhypochlorid. Diese Spüllösung, die in vielen Reinigungsmitteln und als
Schwimmbaddesinfektion Verwendung findet, ist auch weltweit der Goldstandard für die
Desinfektion von Wurzelkanälen.

Es kann Bakterien und Weichgewebsreste auflösen. Parallel zur mechanischen
Aufbereitung werden die Wurzelkanäle mit Natriumhypochlorid gespült, die
Aufbereitungsinstrumente werden nach jedem Arbeitsgang und manchmal auch
zwischendurch mit Natriumhypochlorid gereinigt.

Nach der mechanischen Aufbereitung werden die Kanäle erneut mit erwärmtem Natriumhypochlorid
gespült. Die Spüllösung soll dabei einige Minuten einwirken, um ihre volle
Wirkung zu entfalten.

Anschließend erfolgt eine Spülung mit EDTA, einer Lösung, die die Wände des Wurzelkanals
vom sogenannten Smear-Layer befreit, einer Schmierschicht aus Schleifstaub
und Flüssigkeit, die bei der mechanischen Kanalsaufbereitung entsteht und in die Rauhigkeiten
und Dentinkanälchen der Wände eingepresst wird.

Unter dem Mikroskop kann man sehr gut sehen, wie viel sauberer die Wände nach der
Anwendung dieser Reinigungslösung sind. Abschließend wird der gereinigte Kanal
noch einmal mit Natriumhypochlorid gespült.

Dieses Vorgehen entspricht aktuell dem weltweit wissenschaftlich am meisten propagierten
Spülprotokoll zur Desinfektion von Wurzelkanälen. Dieser wichtige Arbeitsschritt
dient nicht nur der nahezu bakterienfreien Aufbereitung der Kanäle, sondern trägt auch
entscheidend dazu bei, dass der Zahn seine natürliche Zahnfarbe behält.
Früher hat man häufiger gesehen, dass wurzelbehandelte Zähne sich dunkel verfärben.
Ursache hierfür waren Blutreste, deren rote Blutkörperchen Eisen enthalten, das dann
im Wurzelkanal „rosten“ kann.

Durch das Spülprotokoll werden Blutreste wesentlich gründlicher entfernt, als durch mechanische
Aufbereitung allein. Weniger Blut, weniger Verfärbung!

Nach Anwendung des Spülprotokolls werden die Wurzelkanäle mit ISO-genormten Papierspitzen
(Kleine Papierspitzen in der gleichen Größe wie das letzte Instrument, die die
Spülflüssigkeiten aufsaugen wie Löschpapier) getrocknet und mikroskopisch kontrolliert.

Verschluss der Kanäle

Am Ende jeder Wurzelkanalbehandlung erfolgt die Wurzelkanalfüllung. Sie verschließt
die gesäuberten Wurzelkanäle möglichst bakteriendicht und schützt sie so vor dem Eindringen
von neuen, schädlichen Keimen.

Die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf verwenden hierzu die sehr moderne Methode
der „warmen, vertikalen Kondensation“.

Dabei wird ein ISO-genormter Verschlussstift in einer dem letzten Aufbereitungsinstrument
entsprechenden Größe in den untersten Teil des Kanals eingepasst. Der Verschlussstift
wird mit einem Sealer (Versiegelungsmaterial) beschickt, damit er mit den
Wänden verklebt werden kann.

Der hintere Anteil des Stiftes wird anschließend erwärmt, damit das Material an die spezielle
Anatomie des Kanals angepasst werden kann. Abschließend wird erwärmte, plastisch
verformbare Guttapercha als sogenanntes Backfill in den hinteren Teil des Kanals
eingebracht.

Dieses Verfahren hat den großen Vorteil, dass das plastische Material die unterschiedlichsten
Kanalanatomien vollständig ausfüllen kann. Man spricht von dreidimensionalem
Verschluss.

Die erste Dimension ist die sogenannte Arbeitslänge, aber auch in der Breite und in der
Tiefe ist ein vollständiger Verschluss anzustreben. Dieser lässt sich mit der „warmen,
vertikalen Kondensation“ am besten erreichen, weshalb diese Technik heute als „Goldstandard“
anzusehen ist.

Restauration des wurzelbehandelten Zahnes

Nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung muss der Zahn wieder restauriert werden.
Früher wurden hier grundsätzlich ein gegossener Metallstift und eine Krone empfohlen.

Die moderne zahnmedizinische Forschung hat aber ergeben, dass die Rekonstruktion
wurzelbehandelter Zähne mit Hilfe einer speziellen Ädhäsivtechnik (Klebetechnik) und
plastischer Glaskeramik die häufig kostengünstigere, Zahnsubstanz schonendere,
ästhetisch hochwertige und trotzdem haltbare Alternative darstellt.

In sehr vielen Fällen können die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf diese Variante
realisieren. Sie werden Ihnen die in Ihrem persönlichen Einzelfall geeignetste Lösung
empfehlen.

Röntgenkontrolle

Nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung wird die Wurzelkanalfüllung mit Hilfe einer
Röntgenaufnahme überprüft.

Zweitbehandlung (Revisionsbehandlung)

Die meisten Zahnärzte sind nicht auf Wurzelkanalbehandlung spezialisiert. Deshalb
verfügen sie meist nur über Standardgeräte und nicht über die modernste Technologie,
die heute weltweit von Spezialisten für Endodontie (Wurzelbehandlung) eingesetzt wird:
(Lupenbrille, Mikroskop, Instrumente zur Ultraschallpräparation, Instrumente in 06–08
Hundertstel Millimetern Durchmesser, elektronische Längenmessung, maschinelle Aufbereitung
unter gleichzeitiger elektronischer Längenmessung mit rotierenden Nickel-Titaninstrumenten,
Geräte zur warmen Obturation (Verschluss der Kanäle mit erwärmtem,
plastischem Material).

Unter Anderem deshalb gibt es in der Endodontie deutliche Qualitätsunterschiede. Es
passiert nicht selten, dass immer dann, wenn die Patienten von ihrer Immunsituation
nicht so gutzurecht sind (Erkältung, Grippe, Stress…).

Dann klopft der Zahn, oder es bildet sich ein kleines Eiterbläschen oder ein Fistelgang,
durch den Flüssigkeit abfließt. Es handelt sich bei dieser Situation um eine chronisch
rezidivierende Entzündung, also eine Entzündung, die immer wieder aufflackert.

Andere Patienten haben nach der Wurzelbehandlung einige Jahre Ruhe, aber dann stellen
sich wieder Beschwerden ein, die dauerhaft sein können, manchmal auch langsam
schlimmer werden.

In allen diesen Fällen liegt mindestens eine chronische, manchmal auch eine akute Entzündung
vor. Beide sollten Sie nicht langfristig in Ihrem Körper belassen.
In einer solchen Situation gibt es mehrere Therapiealternativen:

1. Keine Behandlung, Abwarten
2. Eine Wurzelspitzenresektion
3. Eine Revision (Zweitbehandlung) der Wurzelkanalbehandlung
durch einen Spezialisten
4. Man kann den Zahn entfernen

Zu 1.: Entzündungen, die über längere Zeit im Körper bestehen, können sich negativ auf
die allgemeine Gesundheit auswirken. Deshalb kann ein Belassen einer Entzündung
aus medizinischer Sicht nicht empfohlen werden.

Zu 2.: Die Wurzelspitzenresektion ist ein chirurgisches Verfahren, das bei Problemen
nach Wurzelbehandlung am häufigsten empfohlen wird.

Dabei wird mit einem Schnitt im Zahnfleisch ein Zugang zu den Wurzeln des entzündeten
Zahnes geschaffen. Es muss etwas Knochen entfernt werden, damit man zu den
entzündeten Wurzelspitzen vordringen kann.

Dann wird ein Stück der entzündeten Wurzelspitze entfernt und das Zahnfleisch wieder
vernäht. Das Problem besteht darin, dass die Wurzelspitzenresektion häufig nicht die
Ursache des Problems beseitigt und damit nicht funktionieren kann, da das Problem
nach einiger Zeit wieder auftaucht und der Zahn dann meistens entfernt wird.

Böse Zungen bezeichnen deshalb die Wurzelspitzenresektion schon mal als „Extraktion
auf Raten“. Um das zu verstehen, müssen wir uns auf die Informationen zur Wurzelfüllung
beziehen (s.o.).

Das Ziel bei der Wurzelbehandlung ist die vollständige Reinigung, Desinfektion
und der dichte, dreidimensionale Verschluss des gesamten Wurzelkanalsystems.
Wenn das nicht gelingt, verbleiben Bakterien im Kanalsystem, die sich vermehren können,
oder das desinfizierte, aber nicht dicht verschlossene System wird erneut von Bakterien
besiedelt, die sich dann vermehren können.

Diese Bakterien sind die Ursache für die Entzündung an der Wurzelspitze. Mit der Wurzelspitzenresektion
kann man zwar kurzfristig das Entzündungsgewebe entfernen,
washäufig auch für eine gewisse Zeit zu einer Dämpfung der Schmerzsymptome führt,
aber die Ursache für die Entzündung in Form der Bakterien im Wurzelkanalsystem bleibt
bestehen. Die kann auch durch eine Wurzelspitzenresektion nicht beseitigt werden.
Deshalb kommt es nach einer Wurzelspitzenresektion in fast allen Fällen, in denen
das Kanalsystem nicht vorher schon bakteriendicht verschlossen war, zu einem Wiederaufflammen
der Entzündung.

Die Wurzelspitzenresektion funktioniert nur dann gut, wenn das Wurzelkanalsystem sehr
gut aufbereitet, desinfiziert mehreren) Bereichen ganz am Ende des Wurzelkanals eine
Aufbereitung nicht möglich war, zum Beispiel, weil die Wurzel sehr stark abgeknickt war.
In diesen Fällen kann das nicht aufbereitungsfähige Ende der Wurzel entfernt werden,
das übrige Kanalsystem ist dicht und die Entzündung heilt aus. Leider ist das die Ausnahme.

Zu 3.: In den meisten Fällen ist die Revisionsbehandlung die Methode der Wahl. Das ist
der klare Konsens der internationalen wissenschaftlichen Literatur zu dieser Fragestellung.
In der Regel wird die Revisionsbehandlung von Spezialisten für Endodontie (Wurzelbehandlung)
durchgeführt, die über die modernste Technologie verfügen.

Mit diesen Mitteln wird der Zahn, wie bei der Erstbehandlung, eröffnet, das vorhandene
Füllungsmaterial entfernt, das Kanalsystem aufbereitet und desinfiziert. Anschließend
wird ein desinfizierendes Medikament eingelegt und der Zahn für zwei bis vier Wochen
provisorisch speicheldicht verschlossen.
In aller Regel kommt es schon nach wenigen Tagen zum Abklingen der Entzündung und
er Zahn ist nach spätestens einer Woche beschwerdefrei. Beim zweiten Termin wird das
Medikament entfernt, das Kanalsystem desinfiziert, getrocknet und dreidimensional bakteriendicht
gefüllt. Abschließend erfolgt die Restauration der Zahnkrone.

Die Revisionsbehandlung durch den Spezialisten hat eine hohe Erfolgsquote, da die
eingesetzte Spezialtechnologie Möglichkeiten eröffnet, die in den allermeisten Zahnarztpraxen
fehlen. Die Erfolgsquote der Revisionsbehandlung ist auch höher, als die der
Wurzelspitzenresektion, von den oben genannten, seltenen Fällen abgesehen. Außerdem
erspart Ihnen die Revisionsbehandlung, mit Zugang durch den Zahn, die Operation,
mit Zugang durch den Knochen.

Ein erheblicher Teil der Wurzelkanalbehandlungen der Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf
sind Zweitbehandlungen, bei denen die Erstbehandlung durch einen anderen Zahnarzt
nicht zum Erfolg geführt hat.

Zu 4.: Save The Teeth!!! ist das Motto der Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf. Deshalb
ist die Entfernung von erhaltungsfähigen Zähnen ein Vorgehen, das sie gar nicht gerne
machen. Sie können sehr viele Zähne retten, auch unter schwierigen Voraussetzungen
und wenn andere Zahnärzte schon aufgegeben haben.

Deshalb kommt die vierte Option für sie nur dann in Betracht, „wenn gar nichts mehr
geht“. Diese Situation kommt zwar vor, ist aber ziemlich selten!!!

Kosten der Behandlung

Ein Teil der Kosten für eine Wurzelkanalbehandlung wird in vielen Fällen sowohl von den
gesetzlichen, als auch von den privaten Krankenversicherungen übernommen.

Aber die meisten modernen Technologien wie Lupenbrille, Mikroskop, Instrumente zur
Ultraschallpräparation, Instrumente in 06–08 Hundertstel Millimetern Durchmesser, elektronische
Längenmessung, maschinelle Aufbereitung unter gleichzeitiger elektronischer
Längenmessung mit rotierenden Nickel-Titaninstrumenten, Geräte zur warmen Obturation
(Verschluss der Kanäle mit erwärmtem, plastischem Material) dürfen nach der aktuellen
Fassung des Sozialgesetzbuchs V, in dem die Erstattungsleistungen der gesetzlichen
Krankenkassen geregelt sind, nicht übernommen werden.

Auch viele Tarife der privaten Krankenversicherungen machen hier erhebliche Einschränkungen.
Aufgrund der problematischen wirtschaftlichen Lage der gesetzlichen und der privaten
Krankenversicherungen ist davon auszugehen, dass die Erstattungsleistung im Bereich
Zahnmedizin bei beiden Kostenträgern in den nächsten Jahren, wie in den vergangenen
Jahren, tendenziell geringer werden wird.

Deshalb müssen Sie damit rechnen, dass Sie einen Teil der Behandlungskosten selbst
tragen müssen. Sie können aber in aller Regel davon ausgehen, dass der Eigenanteil
die Erhaltung eines Zahnes durch eine Wurzelkanalbehandlung mit anschließender
Restauration des Zahnes in aller Regel deutlich niedriger ist, als der Eigenanteil bei
Zahnersatz, sei es ein Implantat mit Krone, oder eine Brücke.

Zahnerhalt, auch mit erheblichem Aufwand, ist also in aller Regel günstiger als Zahnersatz.
Der Hauptgewinn ist allerdings: Sie behalten Ihren Zahn!!! Save The Teeth!!!

Erfolgsaussichten

Die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf sind auf Wurzelkanalbehandlungen spezialisiert,
dementsprechend gut ausgestattet, machen viele Wurzelbehandlungen, betreiben
dabei einen hohen Aufwand und richten sich nach allen aktuellen internationalen Empfehlungen:
das spricht dafür, dass ihre Wurzelbehandlungen erfolgreich sind. Das ist
auch so!

Aber das hören sie nicht nur von ihren Patienten, sondern sie haben es auch untersucht.

In Zusammenarbeit mit den Universitäten Magdeburg, Nijmegen (NL) und der Akademie
für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe sind alle von Dr. Winnen seit Bestehen der Praxis
wurzelbehandelten Zähne nachuntersucht worden. Das waren fast 1600 Zähne.

Die Überlebenswahrscheinlichkeit der Zähne für zehn Jahre lag bei bis zu neunzig Prozent
und entspricht damit Ergebnissen, die von Endodontie-Spezialisten an internationalen
Universitätskliniken erreicht werden. Die Untersuchung, die im Rahmen des Masterstudiengangs
als Masterarbeit erstellt worden ist von zwei hochrangigen, internationalen
zahnmedizinisch-wissenschaftlichen Fachjournalen zur Veröffentlichung angenommen
worden. Eine Ehre, die manchen Professoren nie zu Teil wird.

Sind die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf immer erfolgreich?
Oder können sie den Erfolg in jedem Einzelfall garantieren?

Natürlich nicht! Statistisch sind sie in bis zu 90 % der Fälle erfolgreich, aber die Zähne
haben auch ein individuell unterschiedliches Risiko. Ein kariesfreier Schneidezahn nach
einem Sturz, der schnell zur Behandlung vorgestellt wird, hat in der Regel eine bessere
Prognose, als ein von Karies schwer beschädigter Seitenzahn, mit vier Wurzelkanälen
und großen Entzündungen im Knochen um die Wurzelspitzen.

Die Zahnärzte am Kirchplatz Düsseldorf werden Ihnen auf Grund ihrer Erfahrung ihre
Einschätzung mitteilen. Sofern die ersten Behandlungsschritte positiv verlaufen, steigt
die Prognose eines ursprünglich schwierigen Zahnes rasch an. Sie konnten auch schon
viele „hoffnungslose“ Zähne retten. Wer allerdings nicht wagt, der kann auch nicht gewinnen!

Resümee

Bis bald – Save The Teeth!!!

auf Sie individuell zugeschnittene Informationen, geben Ihnen die Zahnärzte
am Kirchplatz Düsseldorf gerne in einem persönlichen Gespräch.

Zahnarzt Dr. Rolf G. Winnen MA, Master of Arts Integrated Practice in Dentistry
und Zahnärztin Dr. Melanie Sonnen.

Wir zeigen ihnen alles. Wir wollen, dass Sie ihre Zähne kennen.